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Diese Gedichte stammen aus der Feder von Steffi Neumann und sind sehr lesenswert
Danke für Deine Erlaubnis, sie zu veröffentlichen
Zusammen
Kalt ist die Luft, beschlagen das Fenster Spannung liegt im Raum, er hält mich fester Wir fühlen es beide und wollen es auch. Nass sind unsere Körper, fern der Rest der Welt Ich spüre jede seiner Bewegungen Jede meiner Regungen tut ihm gut! Er nimmt mich hart und küsst mich liebevoll Sodann ich mich nach oben rolle Er ist jetzt noch tiefer, das hat er lieber. Gierig greifen seine Hände nach meinen Brüsten, ich führe seinen Kopf auf sie und er gibt ihnen das was sie verdienen. Mal stoßen unsere Körper hart aufeinander, mal gleiten sie sanft Er hört mein leises Stöhnen, das macht ihn an. Der Höhepunkt ist nah. Geschlossen unsere Augen, geschärft die Sinne Noch ein kräftiger Stoß, dann halten wir inne. Ein Pochen in mir... Hörbar unser Atem, ich sinke zu ihm nieder
Leise flüstere ich: Von hinten hätte ich´s auch gern wieder
10 Zeilen Sehnsucht
Missverstanden. Wörter umgedreht Den Sinn entstellt. Ich leb´ in ´ner beschissenen Welt! Eingesperrt. Herz hinter Gittern. Freiheit ist fort. Wäre gern am gewünschten Ort! Platzangst. Die Tränen sind nahe, meines Lebens geworden. der Drang zu schreien sehr kräftig. Ich will ´raus aus diesem Käfig!
Vamp
Ein leichter Hauch Wind der die Wange streichelt. In der Luft ein Flüstern liegt - ein Flüstern das Dir schmeichelt.
Es spricht über die Schönheit Deiner Haut, über die Schönheit Deines Halses und wie zart er ist. Spür den kalten toten Atem der ihn küßt.
Ein Todeskuß, der Dein Schicksal auf Ewigkeit besiegelt. Und Du wirst selbst zum leichten Hauch, so elegant beflügelt.
Schmeichelst nun Deinen Opfern über deren Schönheit, um sie dann zu genießen.
Treibst Dein Spielchen. Spielchen, nach weiteren Opfern zu streben.
Und verdammt zu sein bis in die Ewigkeit als elegantes Biest zu leben.
Wolfen
Wolf sein ist schön - die Befriedigung auf allen Vieren zu gehen
Renne durch den Wald, genieße die Berührungen mit dem Boden Ich spüre den Wind an mir vorüberziehen - er ist kalt; ich kann meinen Atem sehen.
Beute in meinen Augen... ergreife sie mit Genuß, stoße die Zähne in das Fleisch es ist so schmackhaft so weich...
Es fängt an zu regnen ich blicke auf... dieser Fluch ist ein Segen.
Atemlos
Du atmest ein, entziehst dem Raum die Luft. Ich sehe Dich an, mein Atem steht still. Dein Anblick lässt mich erstarren. Unsere Blicke treffen sich, alle Glieder verharren.
Du bewegst die Lippen, ich höre Deine Worte. Es schnürt sich meine Lunge zu, obwohl ich doch atmen will. Keiner merkt es und Deine Stimme ertönt wieder und wieder. Du bist so faszinierend doch mein Herz schlägt nicht mehr...
Mein Geist löst sich aus meinem Körper. Du fasst mich an, ich bleibe stehen, mein Leib fällt wieder. Dein Anblick ist so schön, er raubt mir den Atem. Komm schnell zu mir - will nicht mehr lange auf Dich warten!
Einsam
Einsam in Gesellschaft, einsam auch allein. Einsam im Herzen, einsam in Gedanken. Einsam sehen die Augen, einsam auch der Geist. Einsamkeit nimmt mir nur einer, nur ein bestimmter Mensch den ich brauch.
Vermisse Dich
Vermisse Dich. Vermisse Dein Lächeln. Vermisse Deinen Blick. Vermisse Deine Stimme. Vermisse Deine Griffe. Vermisse Deine Nähe. Vermisse Deinen Geruch. Vermisse Deine Gedanken. Vermisse Deinen Humor.
Vermisse Dich!
Illusion
Wir reden und glauben die Stimme zu hören, die wir von uns geben. Wir sehen und glauben die Dinge zu kennen, die uns vorgelegen. Wir hören und glauben die Geräusche wahrzunehmen die uns eingeflüstert. Illusionen, Schatten. Wir sehen nicht in welchem Traum wir rasten.
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