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Steffi Neumann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 20. Juli 2009 um 03:31 Uhr

Diese Gedichte stammen aus der Feder von Steffi Neumann und sind sehr lesenswert

Danke für Deine Erlaubnis, sie zu veröffentlichen



Zusammen

Kalt ist die Luft, beschlagen das Fenster
Spannung liegt im Raum, er hält mich fester
Wir fühlen es beide und wollen es auch.
Nass sind unsere Körper, fern der Rest der Welt
Ich spüre jede seiner Bewegungen
Jede meiner Regungen tut ihm gut!
Er nimmt mich hart und küsst mich liebevoll
Sodann ich mich nach oben rolle
Er ist jetzt noch tiefer, das hat er lieber.
Gierig greifen seine Hände nach meinen Brüsten,
ich führe seinen Kopf auf sie
und er gibt ihnen das was sie verdienen.
Mal stoßen unsere Körper hart aufeinander, mal gleiten sie sanft
Er hört mein leises Stöhnen, das macht ihn an.
Der Höhepunkt ist nah.
Geschlossen unsere Augen, geschärft die Sinne
Noch ein kräftiger Stoß, dann halten wir inne.
Ein Pochen in mir...
Hörbar unser Atem, ich sinke zu ihm nieder

Leise flüstere ich:
Von hinten hätte ich´s auch gern wieder



10 Zeilen Sehnsucht

Missverstanden. Wörter umgedreht
Den Sinn entstellt.
Ich leb´ in ´ner beschissenen Welt!
Eingesperrt. Herz hinter Gittern.
Freiheit ist fort.
Wäre gern am gewünschten Ort!
Platzangst. Die Tränen sind nahe,
meines Lebens geworden.
der Drang zu schreien sehr kräftig.
Ich will ´raus aus diesem Käfig!




Vamp

Ein leichter Hauch Wind der die Wange streichelt.
In der Luft ein Flüstern liegt -
ein Flüstern das Dir schmeichelt.

Es spricht über die Schönheit Deiner Haut,
über die Schönheit Deines Halses und wie zart er ist.
Spür den kalten toten Atem der ihn küßt.

Ein Todeskuß, der Dein Schicksal auf Ewigkeit besiegelt.
Und Du wirst selbst zum leichten Hauch,
so elegant beflügelt.

Schmeichelst nun Deinen Opfern über deren Schönheit,
um sie dann zu genießen.

Treibst Dein Spielchen.
Spielchen, nach weiteren Opfern zu streben.

Und verdammt zu sein bis in die Ewigkeit als elegantes Biest zu leben.





Wolfen

Wolf sein ist schön -
die Befriedigung auf allen Vieren zu gehen

Renne durch den Wald,
genieße die Berührungen mit dem Boden
Ich spüre den Wind an mir vorüberziehen -
er ist kalt; ich kann meinen Atem sehen.

Beute in meinen Augen...
ergreife sie mit Genuß, stoße die Zähne in das Fleisch
es ist so schmackhaft so weich...

Es fängt an zu regnen
ich blicke auf... dieser Fluch ist ein Segen.



Atemlos

Du atmest ein, entziehst dem Raum die Luft.
Ich sehe Dich an, mein Atem steht still.
Dein Anblick lässt mich erstarren.
Unsere Blicke treffen sich, alle Glieder verharren.


Du bewegst die Lippen, ich höre Deine Worte.
Es schnürt sich meine Lunge zu, obwohl ich doch atmen will.
Keiner merkt es und Deine Stimme ertönt wieder und wieder.
Du bist so faszinierend doch mein Herz schlägt nicht mehr...


Mein Geist löst sich aus meinem Körper.
Du fasst mich an, ich bleibe stehen, mein Leib fällt wieder.
Dein Anblick ist so schön, er raubt mir den Atem.
Komm schnell zu mir - will nicht mehr lange auf Dich warten!




Einsam

Einsam in Gesellschaft,
einsam auch allein.
Einsam im Herzen,
einsam in Gedanken.
Einsam sehen die Augen,
einsam auch der Geist.
Einsamkeit nimmt mir nur einer,
nur ein bestimmter Mensch den ich brauch.




Vermisse Dich

Vermisse Dich.
Vermisse Dein Lächeln.
Vermisse Deinen Blick.
Vermisse Deine Stimme.
Vermisse Deine Griffe.
Vermisse Deine Nähe.
Vermisse Deinen Geruch.
Vermisse Deine Gedanken.
Vermisse Deinen Humor.

Vermisse Dich!



Illusion

Wir reden und glauben die Stimme zu hören,
die wir von uns geben.
Wir sehen und glauben die Dinge zu kennen,
die uns vorgelegen.
Wir hören und glauben die Geräusche wahrzunehmen
die uns eingeflüstert.
Illusionen, Schatten.
Wir sehen nicht in welchem Traum wir rasten.

 

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